Übersicht über die

Scheunenkonzerte & Veranstaltungen 2019


Genießen Sie ein besonders intensives und unvergessliches Konzerterlebnis!


Die Lebensläufe der Künstler finden Sie im Anschluss auf dieser Seite!


Sonntag, 12.05.2019

Beginn: 18 Uhr

Panufnik Trio

Werke von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms

Pawel Zuzanski - Violine, Lynda Anne Cortis - Cello, Artur Pacewicz - Klavier



Das im Jahre 2003 gegründete PANUFNIK-TRIO hat in dem bekannten polnischen Komponisten und Dirigenten Andrzej Panufnik, der in den 50-ger Jahren nach England emigrierte, seinen Namenspatron gefunden.

Die drei Musiker - Pawel Zuzanski (Violine), Lynda Anne Cortis (Cello) und Artur Pacewicz (Klavier) – sind alle Preisträger renommierter Solo- und Kammermusikwettbewerben. Vor allem aber verbindet sie die Faszination für Kammermusik.

Das Trio hat mit herausragenden Musiker-Persönlichkeiten zusammengearbeitet, u.a. mit Shmuel Ashkenasi, Hatto Beyerle, Elmar Budde, Erich Höbarth, Avedis Kouyoumdjian, Vladimir Mendelssohn, Ferenc Rados, Christoph Richter, Gábor Takács-Nagy, Gérard Wyss, Gerrit Zitterbart, dem Artis-Quartett und Jean-Paul-Trio.

2006-2008 war das PANUFNIK-TRIO Mitglied der ECMA (European Chamber Music Academy), die junge, international führende Streichquartette und Klaviertrios fördert. 2005 gewann es den 3. Preis beim Charles Hennen Wettbewerb in Holland und wurde 2006 zu der 4. Trondheim International Chamber Music Academy (TICA) eingeladen. Während der TICA hatte das PANUFNIK-TRIO die Möglichkeit, mit Joseph Kalichstein, Lars Anders Tomter und David Harrington vom Kronos Quartet zu arbeiten und zu musizieren.

Im Jahre 2007 wurde das Trio Stipendiat der Märkischen Kulturkonferenz. Die Jury überzeugten „das hohe Niveau der Einzelspieler, die erkennbar ihre Fähigkeiten ganz in den Dienst des Einheitlichen Triospiels stellten“ und ferner deren „Interpretationen von jugendlicher Frische und mitreißendem Schwung“.

Das Trio wurde zu mehreren bedeutenden Festivals eingeladen, wie z.B. dem Musikfest Goslar, dem Braunschweig Classix Festival, dem Kalkalpen Kammermusik Festival (Österreich), dem Festival Pablo Casals Prades (Frankreich), dem Festival di Pasqua e Pentecoste (Italien). Es trat im Krönungssaal des Aachener Rathauses, in der Philips Hall in Eindhoven (Niederlande) und in der Bonbonniere Hall in Maastricht (Niederlande) auf und führte das Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven mit der Philharmonie Gotha-Suhl und dem Märkischen Jugendorchester auf.

Einspielungen für den Norddeutschen Rundfunk als Teil des Programms "Junge Künstler des Nordens" belegen die hohe künstlerische Qualität des Ensembles.

Mittwoch, 22.05.2019

Beginn: 18 Uhr

2. Leseschmaus“




Wir laden herzlich ein zu literarischen, musikalischen & kulinarischen Appetithäppchen im gemütlichen Kaminzimmer des Haasenhofes.

Ernste, heitere, nachdenkliche Literatur,

die vielleicht zu weiteren Gesprächen anregt,

gelesen und vorgestellt von Hans Georg Schröder.


Genießen Sie inmitten der Woche einen kurzweiligen, gemütlichen Abend in wundervoller Atmosphäre.


Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Familie Haas und das Haasenhof-Team


Eintritt p.P.: (ohne Essen & Getränke) 3,50€ p.P.





Biografien und mehr...

Panufnik Trio:

Pawel Zuzanski entstammt einer polnischen Musikerfamilie. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von 7 Jahren von seinem Vater. Sein Debüt war eine Aufführung des Violinkonzertes a-moll von J.S. Bach mit den Kielcern Philharmonikern im Alter von 12 Jahren.
Er studierte an der Bacewicz-Musikakademie Lodz bei Prof. Zenon Ploszaj und 2001-03 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Adam Kostecki.
Er trat als Solist und Kammermusiker mit verschiedener Ensembles - u.a. der Polish Camerata und dem Henschel Quartett in europäischen, amerikanischen, und australischen Konzertsälen auf inklusive dem Palladium in Malmö, der Berliner und der Kölner Philharmonie, dem Sydney Opera House, dem Londoner Conway Hall, sowie auf Festivals wie dem „Vendsyssel Festival“ (Dänemark), dem „Dubrovnik Summer Festival“ (Kroatien) und dem „Oberstdorfer Musiksommer“.
Er ist Preisträger des Orlando-Musikpreises des „Dubrovnik Summer Festivals“ mit dem Henschel-Quartett, sowie Mitglied des Kammerorchesters "musica assoluta".


Lynda Anne Cortis (geb. 1986 in Hamburg) begann bereits mit drei Jahren bei ihrer Mutter Geige zu lernen. Im Alter von sechs Jahren folgte der Klavierunterricht. Mit 10 Jahren wechselte sie von der Geige zum Cello. Sie studierte an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Alexander Baillie, Stephan Schrader und Johannes Krebs und schloss ihr Studium 2014 mit dem “Master of Arts“ ab. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Sonderpreises des NDR-Symphonie-Orchesters und des Hans-Sikorski-Gedächtnis-Preises für die „beispielhafte Interpretation des Werkes eines lebenden Komponisten". Neben ihrem Soloprogramm „Looping Lynda“ ist sie festes Mitglied im „Ensemble New Babylon“ und spielt regelmäßig mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im “Mensch, Puppe!” Theater Bremen ist sie zusammen mit der Schauspielerin Claudia Spörri als Theater Musikerin zu erleben. Zudem unterrichtete sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Künste Bremen.


Der in Polen geborene Pianist Artur Pacewicz ist Absolvent der Stanislaw Moniuszko Musikakademie Danzig. Er studierte dort bei Prof. Waldemar Wojtal. Seine weitere Ausbildung führte ihn an die Hochschule für Musik und Theater Hannover zu Prof. Gerrit Zitterbart, bei dem er 2004 sein Examen ablegte. Von den zahlreichen Wettbewerben, an denen Artur Pacewicz Preise gewann, sind für ihn persönlich am wichtigsten: 1. Preis im Internationalen Chopin-Wettbewerb in Varna, Bulgarien und Auszeichnung beim Milos Magin Wettbewerb in Paris, Frankreich. Von 2009 bis 2011 war er Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Diese andere, pädagogische Seite, der Aspekt der Musik-Vermittlung, begeisterte ihn von Beginn an. Meisterkurse zu geben, war eine logische Entwicklung. Es folgten Kurse in Poznan (Polen), Gubin (Polen) im Rahmen des Festivals „Musik ohne Grenzen“ und Rysum (Deutschland) im Rahmen des Festivals „Weltklassik am Klavier“.