Achtung Termin verschoben!
Sonntag, 20.9.2020 18 Uhr und 20 Uhr

Flöte & Harfe

Jürgen Franz - Flöte
Anaëlle Tourret - Harfe

Werke von J.S. Bach, C.P.E. Bach, G. Fauré, G. Donizetti, P. Gaubert, C. Saint Saens

Diesmal wird einiges anders sein als sonst, um das Konzert überhaupt stattfinden zu lassen. Um den Abstandsregeln genüge zu tun können nur erheblich weniger Plätze angeboten werden. Um dennoch möglichst vielen Musikliebhabern die Möglichkeit zu geben, dem Konzert beizuwohnen wird es ein ca. einstündiges Programm ohne Pause geben. Diese Programm wird zweimal dargeboten; einmal um 18:00 Uhr (bereits ausverkauft) und einmal um 20:00 Uhr. Für das Konzert um 20:00 Uhr sind noch Restkarten erhältlich; eine Anmeldung/Reservierung ist aber nötig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Familie Haas und das Haasenhof-Team

Karten zu 19,00 € erhalten sie dirket bei uns unter: info@haasenhof.de oder telefonisch unter 05072-7721655


Konzertprogramm

  • Johann Sebastian Bach: Sonate g-moll BWV 1020
  • Phillipe Gaubert: Divertissement Grec für Flöte und Harfe
  • Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate a-moll für Flöte solo
  • Gabriel Fauré: Impromptu für Harfe solo
  • Gaetano Donizetti: Sonate für Flöte und Harfe
  • Camille Saint Saëns: Fantasie op.124 für Flöte und Harfe


Künstlerbiografien:

Jürgen Franz, Flötist

Der in Rödermark bei Frankfurt am Main aufgewachsene Flötist kam als Frühstudent an das Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt und begann anschließend sein Studium an der Musikhochschule Frankfurt. Nach dem Vordiplom wechselte Jürgen Franz an die Musikhochschule Stuttgart zu Jean Claude Gérard bei dem er sein Studium mit der Note „sehr gut“ abschloss. Weitere Studien führten Jürgen Franz zu Maxence Larrieu nach Genf und zu James Galway nach Luzern.

Seine Orchesterlaufbahn begann Jürgen Franz als Mitglied der Bielefelder Philharmoniker. Danach trat er die Stelle als 1. Flötist bei den Stuttgarter Philharmonikern an und seit August 2000 ist Jürgen Franz Mitglied im NDR Elbphilharmonieorchester Hamburg. Außer Gastspielen bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, u.a. spielte Jürgen Franz regelmäßig als Soloflötist mit dem Orchester der Mailänder Scala. Er war ebenfalls Mitglied im Orchester der Bayreuther Wagner-Festspiele. Jürgen Franz wurde zudem von Lorin Maazel zum Soloflötist des Orchesters "Symphonica Toscanini" berufen. Radio und CD-Produktionen sowie zahlreiche solistische Konzerte führten ihn nach Frankreich, Amerika, Japan, China, Ungarn, Estland und in die Schweiz.

Solistische CD Einspielungen wie, Flötentrios aus Frankreich, European Recital und Sonaten von J. M. Leclair mit Maxence Larrieu sind bei den Labels Tyxart und Chant de Linos erschienen.

Jürgen Franz tritt weltweit bei den wichtigsten Flötenfestivals auf und als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe war er in China, Japan, Italien und Frankreich tätig.

Jürgen Franz ist Professor für Flöte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in den USA, Brasilien, Japan und China. Er ist zudem W.S. Haynes Flutes Artist und spielt auf einer 19,5k Goldflöte des berühmten amerikanischen Flötenhersteller.

Anaëlle Tourret, Harfenistin

Ausgebildet von Ghislaine Petit-Volta, Nicolas Tulliez und Prof. Xavier de Maistre, verfolgt Anaëlle Tourret ihre Karriere als Orchester- und Kammermusik-Musikerin sowie als Solistin auf der internationalen Bühne. Nachdem sie im Jahr 2017 Akademistin beim WDR Sinfonieorchester Köln mit Mentor Andreas Mildner war, wurde sie 2018 mit 25 Jahren Solo Harfenistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Als Preisträgerin der größten internationalen Wettbewerbe (Lily Laskine, Félix Godefroid...), gewinnt Anaëlle Tourret 2015 beim 19. Internationalen Harfen Wettbewerb in Israel - nach drei einstimmigen Interpretations-Preisen, den 2. Preis der Gesamtwertung.

Anaëlle Tourret gibt häufig Solo Konzerte (Elbphilharmonie, Festival Paris Jeunes Talents oder Debussy, in Sendungen von NDR Kultur bei Stars von Morgen, Podium der Jungen oder France Musique), und arbeitet regelmäßig mit Kammermusikpartnern wie Matthias Höfs, Patrick Gallois, Diemut Poppen, Jean-Louis Capezzali, Michel Lethiec, dem Gerhard Quartett, dem New Russian Quartett, dem Fine Arts Quartett , den Elphcellisten, oder in Harfen Konzerte mit dem Hamburger Symphonikern, dem Sinfonischen Orchester Riga (Lettland), dem Orchestre de l’Opéra de Toulon, der Hamburger Camerata oder dem Orchestre National des Jeunes d’Ile de France.

Sie spielt darüber hinaus mit Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, den Hamburger Philharmonikern (Staatsoper Hamburg), den Hamburger Symphonikern, dem Luzern Festival Akademie Orchester, dem Bremer Philharmoniker, dem Helsingborg Symphonic Orchestra (Schweden) zusammen – unter den berühmtesten Dirigenten wie Alan Gilbert, Esa-Pekka Salonen, Christoph von Dohnanyi, Paavo Jarvi, Marek Janowski, Christoph Eschenbach, Matthias Pintscher und mit Solisten wie Leonidas Kavakos, Frank-Peter Zimmermann, Matthias Goerne oder Nina Stemme.

Ihre besondere Zuneigung für das moderne Repertoire zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Komponisten wie Heinz Holliger, Wolf Kerschek, Alain Louvier, Menachem Wiesenberg, Ami Maayani, Camille Pépin, Michel Lysight oder Tomas Koljatic, mit dem sie innerhalb des IRCAM (Forschungsinstitut für Akustik/Musik am Pariser Centre Pompidou) an der Publikumseinführung der MIDI Harfe arbeitet.

Anaëlle war kürzlich in Residenz im Rahmen des Aix en Provence Festivals, und hat in 2019 mit der Opéra von Toulon ein neues Harfenkonzert bei Camille Pépin uraugefführt. Sie ist Preisträgerin des Berenberg Kulturpreises 2019.